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Matt Boes (USA)

»Dresden ist in diesem spezifischen Ausmaß groß, aber gleichzeitig auch klein genug, und hat die Besonderheit, ein Ort zu sein, der sich ständig weiter entwickelt.«

Ich, Matt Boes, wurde von einer Computerfirma in Dresden rekrutiert, um für das Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik als Computerfachmann zu arbeiten. Seitdem wurde ich befördert, die IT-Abteilung zu führen.

Ich kam hierher, weil es mich reizte, für eine Forschungseinrichtung zu arbeiten und auch, weil ich mich bei meinem Bewerbungsgespräch in die Stadt verliebt habe. Alles befand sich im Aufbau, aber die Teile, die schon fertig rekonstruktiert waren, sahen wunderschön aus – es fühlte sich einfach sehr hoffnungsvoll an. Hier war es groß und weit genug, so dass ich alles in der Stadt hatte, was ich brauchte. Andererseits war es ausreichend klein, dass die Stadt mich nicht erschlug.

Damals war ich 21 Jahre alt. Ich kam allein in einem 15-Stunden-Flug mit all meinen Sachen verpackt in zwei Koffern, ohne ein einziges Wort Deutsch zu sprechen.

Foto: Matt Boes