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Felipe Mora-Bermúdez (Costa Rica)

»Dresden bietet die richtige Kombination von guten Arbeitsbedingungen und einem warmherzigen und unterhaltsamen Ort zum Leben.«

Ich komme aus Costa Rica, einem kleinen, aber wunderschönen Land in Mittelamerika. Dort habe ich mein Studium begonnen, aber die Möglichkeiten zu promovieren sind begrenzt und so entschied ich mich zu wechseln. Deutschland erschien mir interessant und neu und hat einen guten Ruf in Forschung und Entwicklung. Außerdem wollte ich eine neue Sprache lernen. Also ging ich nach Heidelberg um meinen Masterabschluss zu machen und in Molekularbiologie zu promovieren. Seit letztem Jahr arbeite ich in Dresden, im Max-Planck-Institut für Molekulare Zellbiologie und Genetik. Mein Forschungsbereich ist Neurogenese, mit anderen Worten: wie sich Nervenzellen bilden, und ich finde das sehr interessant. Nach der Promotion setzen viele Wissenschaftler ihre Karriere in den USA fort, weil es dort eine bessere Finanzierung und mehr Möglichkeiten gibt. Ich allerdings fühle mich sehr wohl in Europa und deshalb versuche ich zu bleiben. Während ich auf der Suche nach einer guten Position war, gefiel es mir hier und ich entschied, mich zu bewerben. Am Ende offerierte mir Dresden von allen Möglichkeiten, die ich hatte, die richtige Kombination aus einem interessantes Forschungsthema, einem guten Arbeitsumfeld und einer aufregenden Stadt zum Leben. Kein Bedauern seitdem!

»Was für eine romantische Art, mein Auto zu Schrott zu fahren...«

Mein erstes Erlebnis in Dresden war ein bisschen kurios. Die Pflastersteine auf vielen Straßen sehen zwar schön aus, fühlen sich allerdings unbequem an und ich dachte: »Was für eine romantische Art, mein Auto zu Schrott zu fahren.« Später hielt ich an einer roten Ampel und als ich versuchte herauszufinden, wo ich war, hielt ein Auto neben mir und der Fahrer begann wild zu gestikulieren. Zuerst dachte ich, ich hätte was falsch gemacht, bis ich verstand, dass er nur wollte, dass ich mein Fenster öffne. Zu meiner Überraschung fragte er mich, wo ich hin wöllte und erklärte mir dann den Weg. Das zeigt, wie freundlich die Dresdner sein können.

Foto: Felipe Mora-Bermúdez