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Schule

In Deutschland besteht für Kinder ab dem sechsten Lebensjahr Schulpflicht für mindestens neun Jahre. Das Schulsystem unterscheidet zwischen Grund- und Mittelschule und Gymnasium.

Laut dem sächsischen Schulgesetz werden mit Beginn des Schuljahres alle Kinder schulpflichtig, die bis zum 30. Juni des laufenden Kalenderjahres das sechste Lebensjahr vollendet haben. Das Schulverwaltungsamt informiert die Eltern über die Anmeldetermine und die für die Wohnanschrift in Frage kommenden kommunalen Grundschulen. Die Anmeldung soll ca. 10 Monate vor der Einschulung (bis Ende Oktober des Vorjahres) in der entsprechenden Grundschule erfolgen.

Zur Schulanmeldung muss das Kind vorgestellt und folgende Dokumente vorgelegt werden:

  • Personalausweis des Sorgerechtsinhabers (in der Regel Mutter oder Vater)
  • Geburtsurkunde oder Abstammungsurkunde des Kindes
  • Meldebestätigung des Schulverwaltungsamtes

Am Tag der Anmeldung erfolgt ein Aufnahmegespräch mit dem Schulleiter oder einem Lehrer. Im Freistaat Sachsen ist der Unterricht an den öffentlichen Schulen unentgeltlich; die notwendigen Schulbücher können dem Schüler leihweise überlassen werden. In privaten Schulen der freien Träger können davon abweichende Regelungen getroffen werden.

Vor der Einschulung wird jedes Kind nach verschiedenen Faktoren ärztlich untersucht. Dazu gehören die körperliche und seelische Belastbarkeit, die Lernbereitschaft und Wissbegier, die motorischen Verhaltensweisen und die Ausdauer, das soziale Verhalten, die Wahrnehmungsentwicklung und die sprachliche Entwicklung. Zur Untersuchung müssen der Impfausweis und das Vorsorgeheft des Kindes mitgebracht werden. Mit den Ergebnissen der Untersuchung wird die Entscheidung über den Zeitpunkt der Einschulung getroffen.

Schüler aus dem Ausland

Ausländische Kinder, die bereits in ihrem Herkunftsland zur Schule gingen, werden für die deutsche Schule bei der Sächsischen Bildungsagentur angemeldet. Dafür benötigen sie ihren Ausweis oder Pass sowie das letzte Schulzeugnis, das dem Schüler im Herkunftsland ausgestellt worden ist. Die Bildungsagentur informiert sie über Bildungsmöglichkeiten im Freistaat Sachsen und berät individuell zur Schullaufbahn.

Die Schüler, die die deutsche Sprache nicht oder nicht ausreichend beherrschen, besuchen zuerst eine »Vorbereitungsklasse«. Hier lernen sie Deutsch als Zweitsprache und werden auf den Übergang in die Regelklasse ihrer Altersstufe vorbereitet. Nach vier bis sechs Wochen besuchen diese Schüler stundenweise ihre künftige Klasse. Der Übergang bis zur vollständigen Integration wird ganz individuell gestaltet und ist in der Regel nach einem Schuljahr abgeschlossen. In Dresden existieren gegenwärtig an 13 Schulen (sieben Grundschulen, sechs Mittelschulen) solche Vorbereitungsklassen.

Grundschule

Die Grundschule umfasst die erste bis vierte Klasse. Schwerpunkt dieser vier Stufen ist die Vermittlung von grundlegendem Wissen (Lesen, Schreiben, Rechnen) und die Förderung von Lern- und Sozialkompetenzen. Weiterhin wird eine Fremdsprache gelehrt, um die Grundlagen und das Verständnis für das Sprachlernen zu legen. Ergänzt werden diese Fächer um Ethik oder Religion sowie den Kunstunterricht.

Zu Beginn des zweiten Halbjahres der vierten Klasse bestimmen die Eltern in Absprache mit der Schule und auf der Grundlage der von der Schule erarbeiteten »Bildungsempfehlung«, ob ihr Kind ab der fünften Klasse die Mittelschule oder das Gymnasium besuchen soll. Ein Wechsel zum Gymnasium ist auch später noch möglich.

Mittelschule

Die Mittelschule vermittelt allgemeines sowie berufsvorbereitendes Wissen. Dies gilt sowohl für die Haupt- als auch Realschule. Die Klassenstufen 5 und 6 haben eine »Orientierungsfunktion«, das bedeutet, dass die Lehrpläne und Stundentafeln in diesen Schuljahren an Mittelschulen und Gymnasien gleich sind. Ein Wechsel zwischen beiden Schularten ist aus dieser Sicht kaum problematisch.

Am Ende der sechsten Klasse wird entschieden, welchen Bildungsgang die Schüler einschlagen.

Die Mittelschule bietet folgende Abschlüsse:

  • Nach erfolgreichem Abschluss der Klassenstufe 9 erwerben die Schüler den »Hauptschulabschluss«. Dieser Abschluss gilt als Mindestvoraussetzung für die weitere berufliche Ausbildung.
  • Der »Realschulabschluss« setzt den erfolgreichen Besuch der Klassenstufe 10 und eine bestandene Abschlussprüfung voraus. Mit diesem Abschluss können die Schüler eine Berufsausbildung beginnen oder bei entsprechend guten Leistungen auf die Fachoberschule, das Gymnasium oder das berufliche Gymnasium wechseln.

Gymnasium

Das Gymnasium fördert besonders leistungsfähige Schüler und bereitet diese auf anspruchsvolle Berufe oder den Universitätsbesuch vor. Wie an der Mittelschule dienen die Klassen fünf und sechs zur Heranführung an neue Schulfächer und neue Anforderungen. Die Schüler in den Klassenstufen 8 und 10 können eines von fünf Profilen nach ihren Neigungen und Fähigkeiten wählen: das naturwissenschaftliche, das gesellschaftliche, das künstlerische, das sprachliche oder das sportliche Profil. Dabei erhalten die Schüler im gewählten Profil verstärkten Unterricht.

Mit den Abiturprüfungen erwerben die Schüler des Gymnasiums nach dem zwölften Schuljahr die allgemeine Hochschulreife (Abitur). Mit diesem Abschluss haben die Schüler Zugang zu allen deutschen Hochschulen und Universitäten.

Hort

Der Hort ist eine sozialpädagogische Einrichtung für Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse. An den meisten Dresdner Grundschulen ist ein Hort eingerichtet, entweder direkt im Schulgebäude oder in dessen unmittelbarer Nähe. Auf Wunsch der Eltern werden sie hier vor und nach dem Unterricht und während der Ferien betreut. Für die Betreuung ihrer Kinder zahlen die Eltern Betreuungsgebühren. Das Hortpersonal ist pädagogisch ausgebildet. Im Hort nehmen die Kinder an Freizeitaktivitäten teil und erledigen einen großen Teil ihrer schulischen Hausaufgaben. Dies ist eine große Hilfe vor allem für Eltern, die berufstätig sind.

 

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