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https://welcome.dresden.de/de/aufenthaltsrechte/aufenthaltserlaubnis/regulaere-beschaeftigung.php 03.08.2020 14:00:16 Uhr 11.08.2020 11:50:14 Uhr
Laborantin, Rückenansicht, mit dunkelbraunen Haaren und Pferdeschwanz steht im Labor und führt Untersuchungen durch. Um sie herum stehen Reagenzgläser, Kolben, Untersuchungsgeräte etc.
© Michal Jarmoluk, Pixabay

Reguläre Beschäftigung

Der Arbeitsmarkt in Deutschland steht Ausländerinnen und Ausländern aus Drittstaaten nur mit Einschränkungen offen. Nach § 18 AufenthG benötigen Sie für den Aufenthalt im Bundesgebiet und die Ausübung einer selbständigen oder abhängigen Beschäftigung (Erwerbstätigkeit) einen Aufenthaltstitel und eine Arbeitserlaubnis, die an den Aufenthaltstitel geknüpft ist.

Grundsätzlich entscheidet die Ausländerbehörde in Zusammenarbeit mit der Fachbehörde für den deutschen Arbeitsmarkt – der Bundesagentur für Arbeit – über den Umfang der möglichen Erwerbstätigkeit.

In den Fällen der erstmaligen Erteilung eines Aufenthaltstitels nach § 18a AufenthG (Fachkraft mit Berufsausbildung) oder § 18b Abs. 1 AufenthG (Fachkraft mit akademischer Ausbildung) an Personen, die das 45. Lebensjahr vollendet haben, muss grundsätzlich

  • das Gehalt mindestens 55% der jährlichen Bemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung entsprechen (2020: 45.540 € brutto/Jahr, 3.795 € brutto/Monat) oder
  • der Ausländer erbringt den Nachweis über eine angemessene Altersvorsorge*.

* Eine angemessene Altersvorsorge ist gegeben, wenn prognostisch bei Erreichen des Renteneintrittsalters ausreichende Einkünfte oder Vermögenswerte vorhanden sind, um den Lebensunterhalt ohne staatliche Unterstützung (Grundsicherung) bestreiten zu können.

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